Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen Nina Timm Photographs


§ 1 Allgemeines

Für alle der Fotografin erteilten Aufträge gelten die nachfolgenden allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen (im folgenden AGB genannt) wenn nichts anderes schriftlich vereinbart wurde. Die AGB gelten als vereinbart mit Entgegennahme der Leistung (Zeitpunkt des Fotoshootings) bzw. sobald der Kunde das schriftliche Angebot der Fotografin erhält. Der Kunde ist berechtigt schriftlich binnen 3 Werktagen zu widersprechen. Evtl. Geschäftsbedingungen vom Auftraggeber finden keine Anwendung.

Lichtbilder im Sinne dieser AGB sind alle von Nina Timm Photographs hergestellten Produkte. In jeglicher Form oder jeglichem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen (Fotos auf Papier, Leinwandbilder, Fotos in digitalisierter Form auf DVD oder CD oder anderen Speichermedien, usw.).

An den Auftraggeber werden ausschließlich aussortiertes, nachbearbeitetes und hoch aufgelöstes Bildmaterial im Format JPG herausgegeben. Je nach gebuchter Leistung ergibt sich die Bildmenge. Falls nichts anderes schriftlich vereinbart, trifft die Fotografin die Vorauswahl. Die Herausgabe von unbearbeiteten, digitalen Rohdaten (RAW) ist ausgeschlossen.

Erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers für den Geschäftsverkehr werden gespeichert und vertraulich behandelt.


§ 2 Vertrag, Gutscheine, Bezahlung und Eigentumsvorbehalt

Durch die Buchung eines Foto Shootings und Zusendung der Terminbestätigung ist unmittelbar ein Vertrag zwischen dem Auftraggeber und der Fotografin zustande gekommen.
Die Erfüllung der gebuchten Leistung und Durchführung obliegt der Fotografin.


GUTSCHEINE

Zwischen der Fotografin und dem Auftraggeber kommt ein Vertrag über die Bestellung von Gutscheinen zustande, sobald der Auftraggeber Gutscheine online erwirbt, per E-Mail oder per Telefon anfordert und diese mündlich oder schriftlich bestätigt werden.
Gutscheine können nicht gegen Bargeld eingetauscht werden und sind 2 Jahre gültig.

Ein Honorar als Stundensatz, Tagessatz oder als vereinbarte Pauschale, wird für die Herstellung der Lichtbilder berechnet (ohne Ausweis der MwSt. nach Kleinunternehmerregelung § 19 (1) UStG). Nebenkosten wie z.B. Studiomieten, Reisekosten, Requisiten, Spesen usw. werden dem Auftraggeber in Rechnung gestellt. Im Falle einer Auftragserweiterung (Arbeitszeit und / oder Leistungen die bei der Angebotserstellung nicht besprochen und somit eingeschlossen waren) sind die Mehrkosten vom Auftraggeber zu tragen. Zum Zeitpunkt des Foto Shooting ist grundsätzlich auch die Rechnung in bar zu bezahlen, wenn nichts anderes vereinbart wurde. Bei Lieferung gegen Rechnung ist das Zahlungsziel 7 Tage ohne Abzug. Verzug entsteht wenn der Auftraggeber nicht spätestens 30 Tage nach Zugang der Rechnung oder einer gleichwertigen Zahlungsaufforderung begleicht. Die Fotografin hat das Recht, den Verzug durch Erteilung einer nach Fälligkeit zugehenden Mahnung zu einem früheren Zeitpunkt herbeizuführen.
Die gelieferten Lichtbilder bzw. Waren bleiben solange Eigentum der Fotografin bis die vollständige Bezahlung des Kaufpreises erfolgt ist.


§ 3 Urheberrecht, Nutzungsrechte und Persönlichkeitsrechte

Nach Maßgabe des Urheberrechtsgesetzes steht der Fotografin das ausschließliche Urheberrecht an den Lichtbildern zu.

Alle von der Fotografin hergestellten Lichtbilder sind grundsätzlich ausschließlich für die private und nicht kommerzielle Verwendung des Auftraggebers vorgesehen. Eine Veröffentlichung im Internet oder in Zeitschriften sowie ein Weiterverkauf ist ohne schriftliche Genehmigung der Fotografin nicht erlaubt. Jegliche Veränderung oder Weiterverarbeitung (z.B. Zusammensetzung verschiedener Fotos, Montage oder durch sonstige Hilfsmittel wie Bildbearbeitungsprogrammen zur Erstellung eines neuen urheberrechtlich geschützten Werkes) der gelieferten Fotos bedarf der schriftlichen Einwilligung durch die Fotografin.

Sollte die Fotografin Nutzungsrechte an ihren Werken übertragen, wird jeweils nur das einfache Nutzungsrecht übertragen. Eine Weitergabe von Nutzungsrechten muss gesondert vereinbart werden. Erst nach vollständiger Bezahlung des Honorars an die Fotografin gehen die Nutzungsrechte an den Auftraggeber über. Die Fotografin kann bei Erteilung einer Genehmigung zur Verwertung der Fotos verlangen, dass sie als Urheber des Lichtbildes genannt wird. Die Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt die Fotografin zum Schadensersatz wenn diese die Genehmigung zur Verwertung der Lichtbilder erteilt und auf Namensnennung besteht.

Sollte der Auftraggeber sich einverstanden erklären (mit schriftlicher Vereinbarung), dass die Fotografin die Lichtbilder für Werbemaßnahmen verwenden darf, versichert er bei Personenbildnissen auch, dass er die Einwilligung der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung (für Werbemaßnahmen der Fotografin), Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Für Ersatzansprüche Dritter, die auf Verletzung dieser Pflichten beruhen, wird der Auftraggeber die Fotografin von der Haftung vollumfänglich freistellen.


§ 4 Künstlerischer Gestaltungsspielraum der Fotografin

Der Auftraggeber wird auf folgendes hingewiesen:
Die Gestaltung der Lichtbilder unterliegt stets dem künstlerischen Gestaltungsspielraum der ausübenden Fotografin. Beanstandungen über die Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung sind somit ausgeschlossen. Sollte der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen wünschen, so werden ihm die anfallenden Mehrkosten berechnet. Für bereits begonnene Arbeiten behält die Fotografin den Vergütungs-Anspruch.


§ 5 Rücktritt, Terminverschiebung und Ausfallhonorar

Der Auftraggeber kann vor Beginn des Shootings jederzeit durch eine schriftliche Erklärung vom Vertrag zurücktreten. In diesem Fall kann die Fotografin angemessenen Ersatz für die erfolgten Aufwendungen verlangen. Nach erfolgter Buchung erfolgt die Rücktrittsentschädigung, nach den folgenden Prozentsätzen, des jeweiligen Buchungspreises, solange nichts anderes schriftlich vereinbart ist:
bis zum 60. Tag vor dem Termin: 35 %
bis zum 30. Tag vor dem Termin: 50 %
bis zum 10. Tag vor dem Termin: 75 %
ab dem Tag des Shootings: 100 %

Die Fotografin ist berechtigt, bei höherer Gewalt (Unfall, Krankheit) vom Vertrag zurückzutreten.
In diesem Fall erhält der Auftraggeber den eingezahlten Buchungspreis umgehend zurück.

Bei Terminverschiebung fallen folgende Aufwandsentschädigungskosten an, solange nichts anderes schriftlich vereinbart ist:
bis zum 30. Tag vor dem Termin: 35 %
bis zum 10. Tag vor dem Termin: 45 %
ab dem Tag des Shootings: 75 %

Wird die vorgesehene Zeit für die Durchführung eines Auftrages wesentlich überschritten, aus Gründen die die Fotografin nicht zu vertreten hat, ist die Fotografin berechtigt das Honorar zu erhöhen.
Dies gilt auch bei Wartezeiten sofern der Auftraggeber nicht nachweisen kann, dass der Fotografin kein Schaden entstanden ist.
Bei Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Auftraggebers, können auch Schadensersatzansprüche durch die Fotografin geltend gemacht werden.


§ 6 Nebenpflichten

Aufnahmeobjekte, die der Auftraggeber zur Verfügung stellt, sind rechtzeitig durch den Auftraggeber mitzubringen und umgehend nach dem Fotoshooting wieder abzuholen. Werden die Aufnahmeobjekte nach Aufforderung nicht spätestens nach 7 Werktagen abgeholt, werden ggf. Lagerkosten oder bei Störung des Studioraum sogar Transportkosten (zum Auftraggeber) in Rechnung gestellt.

Bei Vermietung der Geräte bzw. Studioräume ist der Auftraggeber verpflichtet sorgfältig mit dem Eigentum der Fotografin umzugehen und ggf. entstandene Schäden unverzüglich zu melden und für diese aufzukommen.


§ 7 Versand

Die Lichtbilder, wenn nichts anderes schriftlich vereinbart, werden per Brief versendet. Die Kosten für die erste Zusendung übernimmt die Fotografin. Das Porto für weitere gewünschte Zusendungen werden dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.


§ 8 Haftung

Die Fotografin haftet für die Verletzung von Pflichten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit wesentlichen Vertragspflichten stehen, nur bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz. Ferner haftet die Fotografin für Schäden aus der Verletzung der Gesundheit und des Körpers. Die Fotografin haftet aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die sie durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt hat. Nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit haftet die Fotografin, wenn nichts anderes vereinbart, für Schäden an Daten, Vorlagen, Aufnahmeobjekten, Displays oder Layouts.

Bei Beschädigung oder Verlust von Lichtbildern (auf Papier oder auf digitalen Medien) beschränkt sich die Ersatzpflicht auf die Erstellung von neuen Aufnahmen. Es entfallen weitere Ansprüche (z.B. bei Hochzeitsfotos und einmaligen Situationen).

Datenmaterial wird nach dem Stand der Technik verwahrt und gesichert. Treten Datenverluste oder Datenverfälschungen durch technische Defekte auf, welche die Fotografin nicht zu vertreten hat, wird keine Haftung übernommen.
Nach Beendigung des Auftrages und Übergabe der digitalen Bilddaten an den Auftraggeber, haftet die Fotografin nicht für einen Datenverlust und jegliche daraus entstehenden Schäden. Es wird zur Anfertigung einer Sicherungskopie geraten.

Die Fotografin ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, Bildmaterial drei Jahre nach Beendigung des Auftrages zu vernichten. Der Auftraggeber kann vor Vernichtung benachrichtigt werden für einen evtl. Kauf der Daten, dies ist jedoch keine Verpflichtung der Fotografin.

Termine für die Abgabe der Lichtbilder sind nur nach ausdrücklicher Bestätigung durch die Fotografin verbindlich.
Bei Fristüberschreitung haftet die Fotografin nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

Bei Nachbestellungen und Vergrößerungen sowie Reproduktionen durch die Fotografin können Farbdifferenzen gegenüber dem Originalbild entstehen, welche kein Fehler der Fotografin sind und eine Beanstandung somit ausschließt.


§ 9 Rechtswirksamkeit und Gerichtsstand

Diese Geschäftsbedingungen, alle Geschäftsbeziehungen zwischen der Fotografin und dem Auftraggeber, sowie Lieferungen innerhalb Deutschlands und ins Ausland unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Haben die Vertragsparteien Nebenabreden getroffen, bedürfen diese zur ihrer Wirksamkeit der Schriftform und gehen den vorliegenden AGB vor.

Sollte eine oder mehrer dieser AGB unwirksam oder nicht durchführbar sein, muss diese durch eine Bestimmung die den ursprünglichen Zweck der nichtigen Bestimmung verfolgt, ersetzt werden. Dies berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist München.


§ 10 Änderungen

Das Recht auf Änderung oder Ergänzung der AGB für die Zukunft behält sich die Fotografin vor.


Stand: Januar 2016